Gemeinde Dürnau

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Was ist eine IGEK?

Intergrierte Gemeindeentwicklungskonzeption (IGEK)

Die Idee einer Integrierten Stadtentwicklungskonzeption (ISEK) stammt aus dem Bereich der Städtebaulichen Sanierung (z. B. Sanierungsgebiete) und den Förderrichtlinien hierzu.

Städte und Gemeinden sollen so eine städtebauliche Gesamtschau erstellen und sich nicht allein auf ein einzelnes Sanierungsgebiet konzentrieren. Die Sanierungsmittel von Bund und Ländern fordern daher eine solche Konzeption, um z. B. zu verhindern, dass sich durch "Insellösungen" widersprechende Entwicklungen ergeben oder ungewollt durch Zuschüsse finanziert werden.

Eine grundsätzlich wichtiges Instrument also - mit einem allerdings zugegeben sperrigen Namen!

Die Gemeinde Dürnau geht hier jedoch noch einen Schritt weiter und nutzt diese Konzeption zur Gesamtschau der aktuellen Situation in der Gemeinde, aber vor allem auch für die transparente Darstellung der Maßnahmen und Ziele, die sich Gemeinderat und Verwaltung für die Zukunft der Gemeinde gesetzt haben.

Als Zeitraum wurde daher das Jahr 2035 gewählt, das auch für den neuen Flächennutzungsplan der Gemeinde (Teil des FNP des Gemeindeverwaltungsverbandes Raum Bad Boll, der sich derzeit im Aufstellungsverfahren befindet) gewählt wurde.

IGEK: In Stein gemeiselt?

NEIN.

Denn eine Gemeindeentwicklungskonzeption lebt von Ideen und Planungen, aber vor allem auch von den tatsächlichen Entwicklungen, die teils ungeplant und von der Gemeinde auch nicht steuerbar als neue Aufgaben und Herausforderungen auf die Einwohner, den Gemeinderat und die Verwaltung zukommen.

Sie ist kein starres Planungsinstrument, sondern eine Richtschnur für die Zukunft und zeigt Möglichkeiten und Freiheiten, aber eben auch Grenzen und Beschränkungen auf.

Die IGEK wird daher fortgeschrieben werden. Erst zu diesem Zeitpunkt wird dann auch der Zeithorizont über das Jahr 2035 hinaus angepasst werden.

Dazu werden dann auch die Gemeinderatsbeschlüsse und Projekte dahingehend überprüft, inwieweit sie den (Schlüssel-)Projekten und weiteren Planungsabsichten der Gemeinde entsprechen oder sogar völlig neue Themenfelder erschließen, die bisher in der Projektübersicht nicht enthalten waren.

Voraussichtlich alle 3-4 Jahre wird es eine Aktualisierung geben.

Laufende Bürgerbeteiligung:

Wenn Sie Anregungen und Hinweise für die Fortschreibung haben, senden Sie diese bitte an die Gemeindeverwaltung Dürnau, Hauptstr. 16, 73105 Dürnau oder per Email an mailto:gemeinde(@)duernau.de.

Ein Ziel kann nicht umgesetzt werden. Und nun?

Nicht alle aktuellen Planungen und Ziele machen in der Zukunft vielleicht noch Sinn.

Daher ist es wichtig, die Planungsabsichten und Ziele immer wieder zu prüfen und zu hinterfragen.

Gemeinderat und Verwaltung werden nach dem jeweils aktuellen Stand die erforderlichen Themenfelder ermitteln und aufarbeiten.

Auch wenn sich aus den erarbeiteten Themenfeldern und dem Projekt-Katalog kein Rechtsanspruch zur Umsetzung ableiten lässt, dient das IGEK und sein Projektkatalog doch der Transparenz bei der kommunalen Arbeit und als Marker für Themen, die einer näheren Betrachtung bedürfen.

Eines hat die Entwicklung und Erstellung der Gemeindeentwicklungskonzeption Dürnau 2035 bereits heute deutlich gezeigt: Es geht nicht um die großen Probleme, sondern vielmehr um wünschenswerte Projekte und Optimierungen, die unsere Gemeinde "noch lebendiger in lebenswerter Umgebung machen"!

Kein Grund allerdings, in den Bemühungen nachzulassen ...