Dürnau ist eine überwiegend ländlich
strukturierte Gemeinde am Fuße der Schwäbischen Alb, die jedoch einiges zu
bieten hat.
"Wohnen, Arbeiten und Leben am
Ort" das ist die Devise. Die wichtigsten Infrastruktureinrichtungen wie
Kindergarten und Grundschule sind vorhanden aber auch betreute Altenwohnungen
und interessante Vereinsangebote. Durch die Eröffnung des neuen
Lebensmittelmarktes an der Boller Straße wird auch, zusätzlich zu den bereits
vorhandenen Einzelhandelsgeschäften, den Dürnauer Bürgerinnen und Bürgern
ein breitgefächertes Warensortiment angeboten. Wohnen in Dürnau ist attraktiv
und es wird viel getan, um Dürnau noch lebens- und liebenswerter zu machen.
Immer mehr umweltfreundliche
Betriebe werden angesiedelt um Arbeitsplätze zu sichern und besonderen Wert
wird auf die Stärkung und Aufwertung der Ortsmitte Dürnaus gelegt. Nach
erfolgreich abgeschlossener Sanierung des Marstallgebäudes des alten Dürnauer
Schlosses durch die Gemeinde konnten die neu geschaffenen Geschäftsräume
zwischenzeitlich ihrer neuen Bestimmung übergeben werden.
Ein Friseurgeschäft und ein
Schreibwaren- geschäft mit Postagentur haben zwischenzeitlich die Räumlichkeiten
bezogen und die bestehende Arztpraxis konnte erweitert werden. Ausserdem ist das
Gralglasmuseum mit seinen Ausstellungsräumen hier angesiedelt. Anders als in
anderen Gemeinden soll das historische Gebäude nicht für kommunale Nutzung wie
Vereinsräume oder Bürgersaal verwendet werden. Ladengeschäfte sollen die
Ortsmitte zum Zentrum und Treffpunkt machen und das Gebäude und auch die
Ortsmitte mit Leben erfüllen. Hier wurde ein ortsbildprägendes
historischen Gebäude erhalten und ein Beitrag zur Verbesserung der örtlichen
Infrastruktur geleistet.
In den vergangenen Jahren wurden mit den Baugebieten „Schloßgarten“ und
„Oberes Mähdle“ zwei neue Wohnbaugebiete geschaffen, insbesondere auch für
junge Familien. Im Baugebiet „Schloßgarten“ wurde auf insgesamt 34 Bauplätzen
eine Bebauung mit Einfamilien-/Doppelhaus-/Reihenhaus- und Mehrfamilienhäusern
vorgenommen. Zur Zeit werden aktuell in diesem Bereich vom Architekturbüro
Henkel, Geislingen, Bauplätze zur Doppelhausbebauung angeboten und die Kreisbau
Filstal, Göppingen bietet in Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse Göppingen
Reihenhäuser und freistehende Einfamilienhäuser in interessanter Baukonzeption
an. Der ungewöhnlichen Grundstücksituation „Bauen auf historischem Grund“
in Verbindung mit dem sanierten Schloßgewölbekeller wurde hier Rechnung
getragen. Im Baugebiet „Oberes Mähdle“ entstanden insgesamt 16 neue Bauplätze
die seit 1997 mit Einfamilienhäusern bebaut werden.